Mär
18

Die Wissensbilanz 2.0 ist die systematische Inventur von Wissen und der Aktivitäten zu seiner Entwicklung, Verwaltung und Verwertung.
Sie erfasst
- Humankapital ... Eigenschaften und Qualifikationen der Mitarbeiter. z.B. Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kompetenzen, Motivation
- Strukturkapital ... Strukturen zur Durchführung der Geschäftstätigkeit. z.B. Prozesse, Infrastruktur, F&E, Wissenstransfer, Kultur
- Beziehungskapital ... Beziehungen zu Prozessen, externen Gruppen und Personen. z.B. Beziehungen zu Kunden, Lieferanten, Partnern, Share/Stakeholdern, externe Engagement, Image
Die Wissensbilanz 2.0 wird zum zentralen Instrument aller Führungskräfte
Wissensbilanzen sind
- in Österreich für Hochschulen gesetzlich vorgeschrieben,
- noch nicht standardisiert,
- ein Werkzeug für die Zukunft der Gesellschaft,
- schaffen Transparenz für das Management und
| Wissensbilanzen werden Standards für
- Personalstrategie,
- Unternehmensentwicklung,
- M&A,
- Basel II,
- Mitarbeiter- und Organisationsentwicklung
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Die Wissensbilanz 2.0
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Betriebswirtschaftliche Standards und das Zusammenspiel mit dem Controlling fordert, dass die Wissensbilanz zu einer echten Bilanz wird! |
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Wissensbilanz unterscheidet sich von…
Finanzbilanz
- Vermögen entspricht den Wissensressourcen des Unternehmens
- Kapital entspricht nicht dem Humankapital
- Investition entspricht dem, was das Unternehmen unternommen hat, um die Wissensressourcen zu stärken
- Rentabilität entspricht dem Nutzen, der durch die Stärkung der Wissensressourcen entstanden ist
Wissensmanagement
- Wissen kann nur gemanagt werden, wenn man weiß, was man weiß und was man nicht weiß, Voraussetzung dazu ist eine Wissensbilanz. Die Wissensbilanz ist ein Steuerungsinstrument
im Unterschied zu BSC
- Eine Wissensbilanz fokussiert die Erfassung und Bewertung des intellektuellen Kapitals, dessen strategische Entwicklung und dessen externe Kommunikation
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Geschrieben von Sedat Özcelik
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Jun
25
Update
Im Jahr 2004 veröffentlichten die Autoren das 30-Year Update. Darin brachten sie die verwendeten Daten auf den neuesten Stand, nahmen leichte Veränderungen an ihrem Computermodell World3 vor und errechneten anhand verschiedener Szenarien mögliche Entwicklungen ausgehend vom Jahr 2002 bis zum Jahr 2100. In den meisten der errechneten Szenarien ergibt sich ein Überschreiten der Wachstumsgrenzen und ein anschließender Kollaps (overshoot and collapse) bis spätestens 2100. Fortführung des "business as usual" der letzten 30 Jahre führt zum Kollaps im Jahr 2030. Auch bei energischem Umsetzen von Umweltschutz- und Effizienzstandards kann diese Tendenz oft nur abgemildert, nicht aber verhindert werden. Erst die Simulation einer überaus ambitionierten Mischung aus Einschränkung des Konsums, Kontrolle des Bevölkerungswachstums, Reduktion des Schadstoffausstoßes und zahlreichen weiteren Maßnahmen ergeben eine nachhaltige Gesellschaft mit hoher Lebensqualität bei knapp 8 Mrd. Menschen.
Die Studie von 2004 geht auch stark auf die Entwicklung 1972 - 2002 ein und beschreibt unter anderem die Zunahme des sozialen Gefälles (20% haben 85% des BIP), die Bodenqualität (40% wurden übernutzt), die Überfischung (75% der Fischbestände) und die Erschöpfung fossiler Rohstoffe (Erreichen des Ölfördermaximums innerhalb eines Jahrzehnts). Die Autoren stellen fest, dass die Kapazität der Erde, Rohstoffe zur Verfügung zu stellen und Schadstoffe zu absorbieren (siehe ökologischer Fußabdruck) bereits im Jahr 1980 überschritten wurde und weiterhin überschritten wird (heute um ca. 20%) .
Geschrieben von Sedat Özcelik
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Jun
4
Ökobilanzen untersuchen die möglichen Umweltauswirkungen, die während des gesamten Lebensweges eines Produktes entstehen können (von der Wiege bis zur Bahre). Sie umfassen typischerweise alle Lebensphasen des Produktes:
Gewinnung der energetischen und stofflichen Ressourcen
Herstellung von Rohmaterialien und Energien
Herstellung des Produktes
Nutzung des Produktes
Entsorgung/Verwertung des Produktes
Transportprozesse innerhalb und zwischen den einzelnen Phasen
Ökobilanzen nützen uns, indem sie Umweltinformationen zu unseren Produkten bereitstellen, sie dienen zur Identifizierung von relativen Schwerpunkten im Produkt-Lebenszyklus und weisen auf Optimierungspotenziale hin. Ökobilanzen unterstützen die Produktentwicklung und das Marketing z.B. bei der Markteinführung von neuen Produkten.
Geschrieben von Sedat Özcelik
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Jun
4
In der Praxis werden vielfach nicht direkt Energieeinheiten gemessen, sondern leichter bestimmbare Größen, wie Frischmasse (= Frischgewicht, Nassgewicht), Trockenmasse, aschefreie Trockenmasse und organischer Kohlenstoff. Insbesondere die Größe des organischen Kohlenstoffs in der Nahrung, im Gewebe oder in den Ausscheidungsprodukten, der mittels einer Verbrennungsapparatur (Kalorimeter) oder durch eine chemische Oxidationsreaktion leicht gemessen werden kann, ist gut mit dem Energiegehalt der betreffenden Probe korreliert, so dass er eine geeignete Ersatzgröße darstellt. Die Atmungsrate wird üblicherweise aus dem verbrauchten Sauerstoff oder dem produzierten Kohlendioxid abgeschätzt. Messungen an Tieren und Pflanzen werden experimentell oder in kombiniert experimentell-freilandanalytischen Analysen durchgeführt.
"Messmethoden ein Beispiel" vollständig lesen
Geschrieben von Sedat Özcelik
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